Das Mini-Maria Magdalena-Treffen
vom 3. zum 4. April 2004 in der Nähe von Fulda

Einige mehr wollten schon zu unserem Treffen bei Fulda kommen und dann waren es doch nur drei. Der Autor des Skriptes "Anima - Symbole des Erinnerns" aus dem Norden, also Eckernförde und die Autorin aus dem Osten, aus Wien. Einen halben Tag später bin auch ich dazu gekommen, aus dem südlichen Freiburg. Ich, der ich kein einziges Anima Symbol zu dem Skript beigesteuert habe, weil Symbole nicht meine Sache sind. Dafür Maria Magdalena.

Außer vom Telefon kannten wir uns nicht persönlich, doch wir fanden sehr schnell zusammen, weil uns das Thema Maria Magdalena zusammen geführt hat. Doch nicht nur dieses Thema, auch wenn es die Hauptsache war.

Wilfried Fink brachte zu diesem Treffen zwei Bilder von Maria Magdalena mit, wovon eines das Originalbild desjenigen ist, das auf seiner Webseite www.lichtbote-nord.de zu finden ist. Seine Intuition ist, dass dieses Bild "wandern" solle, also nicht unbedingt nur einen einzigen erfreuen darf, sondern mehrere. Und besonders die natürlich, die sich von Maria Magdalena angesprochen fühlen und die eine Weile lang dieses Bild genießen wollen. Näheres dazu kann bei Wilfried Fink auf seiner Webseite bzw. direkt bei ihm erfragt werden. Seit Anfang April nun hängen die beiden Bilder bei mir und ich gebe sie gern weiter, wenn sie an einen anderen Ort wandern sollen.

Ursula Wagner aus Wien ist die weibliche Anima-Seite im Anima-Skript. Sie brachte sich selbst mit und wer mehr über sie und ihre Arbeit erfahren möchte, kann ihre Webseiten besuchen: www.energieimpulse.net oder www.amo-international.net

Was wir wollten, war nichts anderes als ein Erfahrungsaustausch mit der Energie Maria Magdalena. Wir hatten kein Programm und wir wollten uns überraschen lassen. In solchen Situationen kommen oft Dinge zustande, mit denen niemand rechnet. Ähnlich erging es uns.

Vorab noch ein Wort zum Nardenöl, um das es in Verbindung mit Maria Magdalena auch ging. Ich habe schon verschiedene Male von der sehr hohen Energie dieses Öles berichtet und deshalb kam der Vorschlag von Wilfried, das Öl zu potenzieren, sehr gelegen. Die entsprechenden Vorbereitungen hatte er bereits getroffen, sodass wir mit der Verreibung einer Potenz experimentierten, von der Wilfried meinte, sie würde die geistige Ebene ansprechen.

Wilfried Fink ist homöopathischer Arzt und er muss es wissen. Potenzieren und Verreiben gehört zu seinem ärztlichen Wissen und entsprechend gut waren die Vorbereitungen. Wir saßen uns gegenüber, legten einen Notizblock bereit und begannen, der Reihe nach im Mörser zu reiben. Reihum, jeder so lange, wie er es für richtig empfand. Wir (ich) befolgten die Aufforderung, einfach nichts zu denken, sondern tun zu lassen.

Fast augenblicklich entstand, als ich an der Reihe war, vor meinem inneren Auge ein Symbol. Und das mir, der ich mit Symbolen nichts zu tun haben wollte, auch noch nie eines empfangen habe. Ich malte es auf und schrieb die Bedeutung dazu. Bei der nächsten Runde war Stille. Sofort signalisierte mein Verstand, das es das wohl gewesen sei, denn ein blindes Huhn findet auch ein Korn usw.

Dritte Verreibung. Wieder ein Symbol mit Bedeutung und bei der vierten Verreibung schon wieder eines. Ich muss zugeben, dass ich mehr als überrascht war. Sollte das der Beginn einer neuen Serie von Symbolen sein? Und wofür und zu welchem Zweck? Und warum ich?

Am Abend kamen zwei weitere Symbole hinzu, Ursula "lieferte" und ich auch schon wieder eines. Und von Wilfried kam die Überraschung, ganz spontan: TUWAS. - ??? - Was soll denn Tuwas? Wenn man die Anfangsbuchstaben unserer Vornamen aneinander reiht, also Till, Ursula und Wilfried, erhält man TUW. Und wenn man nun die Anfangsbuchstaben von Anima Symbolen anhängt, entsteht TUWAS. Das war es dann für diesen Tag.

Wir wissen noch nicht, wohin es mit TUWAS geht. Wir wissen noch nicht, was TUWAS bedeuten soll und wir wissen noch nicht, was aus TUWAS werden soll. Jeder von uns kann für sich mit TUWAS etwas anfangen, jeder hat seine eigene Interpretation, jeder seine eigene Vorstellung. Lassen wir es also einfach so stehen und warten ab, wie es weiter geht.

Am folgenden Tag fuhren wir zurück nach Hause, jeder so seine 500 km oder mehr und jeder alleine mit seinen Gedanken und mit TUWAS und ich mit meinen beiden Maria Magdalena-Bildern. Und was passiert? Es ist leicht zu erraten: weitere Symbole sind bereits entstanden.

Wir haben nichts vereinbart. Kein weiteres Treffen, keine Planung und auch keinerlei Ziel, das zu verfolgen ist. Sollte es zu einem weiteren Treffen irgendwann einmal kommen, wäre es schön, wenn mehr daran teilnehmen würden bzw. könnten. Es war für mich eine Erfahrung, wie ich sie noch nie gemacht habe und es wäre schön, wenn ich (wir) diese Erfahrung mit anderen teilen könnten.

Wie wir schon oft in den Lektionen von James Twyman übersetzt haben: es gibt Dinge, die der Verstand nicht begreifen kann, sie können nur über die Ebene des Gefühls verinnerlicht werden. Oder über das Tun. Für mich hat sich eine Ebene aufgetan, dich ich bisher und auf diese Weise noch nicht erlebt und gekannt habe und meinem Verstand geht es im Moment etwas schlecht. Er versteht nämlich nichts mehr. Geschieht im gerade Recht, frohlockt mein Gefühl. Und - es geht mir gut damit.

Liebe Grüsse an euch alle schickt
Till

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Aus diesen TUWAS-Symbolen wurde MariMa. Noch sind Till, Wilfried und ich im Klärungsprozess, tauschen uns aus und lassen im übrigen geschehen was geschehen will und geschehen soll ...
Lasst euch mit uns überraschen wohin es führen wird.
Ursula (Juni 2004)

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Jetzt, Ende Oktober 2004 wissen wir, wohin wir geführt wurden … die Symbole der Maria Magdalena sind online, MariMa ist mit 72 Symbolen komplett.

Der Weg, den Till, Wilfried und ich in diesen letzten vier Monaten mit MariMa zu gehen hatten, war nicht ganz einfach. Wir hatten einige Hürden zu nehmen, persönliche Schwierigkeiten zu meistern, gingen durch einen langen Weg der Klärung. Während der Entstehungszeit von MariMa gab es Unklarheiten, alles schien zu stocken …

Die ANIMA Kindersymbole entstanden spielerisch, mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Freude. MariMa stellte ganz andere Anforderungen an uns alle. Wie hatte es Till später formuliert "MariMa hat uns zu unseren Wurzeln zurückgebracht". Wilfried empfand es mehr als eine Notwendigkeit der Erneuerung unserer zwischenmenschlichen Begegnung … so entstand aus dieser Situation heraus sein Symbol ERNEUERUNG mit dem Text "Die große Erneuerung in der Liebe will immer wieder gewollt sein". Für mich war es eine Gelegenheit mein Symbol HINWENDUNG tatsächlich zu leben …

In diesem Moment jedenfalls, in dem wir uns aus unserem Ego-Denken gelöst hatten und das WIR wieder in den Vordergrund stellten, begann eine Reihe von Zufällen, die dazu führten, dass sich MariMa in kürzester Zeit vollendet hatte. Ich schreibe absichtlich "sich vollendet hatte", denn nach unserer persönlichen HINWENDUNG zum anderen, geschah vieles wie von selbst.

Auch in 3D gab es eine weitere Reihe von Zu-fällen, für alles wurde gesorgt. MariMa ging so schnell online, wie es sich keiner von uns hätte träumen lassen, noch dazu wo drei Wochen zuvor MariMa ein einziger gordischer Knoten zu sein schien.

Till, Wilfried und ich mussten oder durften einiges von dem was die Botschaft von MariMa ist, durchleben. Wir durften lernen, auf eine neue Art und Weise mit-einander umzugehen und wir durften er-leben, dass sich der gordische Knoten sehr einfach löste, nämlich in dem Moment als wir es schafften, den Fokus auf den GEMEINSAMKEITEN zu halten, das Ego-Denken in ein WIR-Denken zu wandeln und mit Mitgefühl und Liebe den MENSCHEN wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Dafür, das alles gelernt zu haben, danken wir.

Ursula, Wilfried und Till